Keilschrift ca. 2.000 v.Chr.

  • In Sumer wie auch im alten Ägypten entstand über lange Zeiträume hinweg eine Phonetisierung der Zeichen.
  • Damit ein eindeutiges Lesen möglich wird, mussten die Schreiber Determinative einführen, um die Zeichen nach Objektbedeutung und Lautbedeutung zu klassifizieren.
  • Ein Briefwechsel zwischen den Völkern entstand, eine Einrichtung, die wir heute als Post bezeichnen würden, und Umschläge aus Ton.

  • Neben dem Rechnungswesen und anderen wichtigen Informationen wurden religiöse Hymnen, Wahrsagesprüche und Literatur, wie das Gilgamesch-Epos aufgeschrieben.

  • Es bildete sich der privilegierte Stand des Schreibers heraus, der über das Ansehen eines Aristokraten verfügte.

  • Im Staatswesen konnten machtvolle Positionen besetzt werden, da Zugang zu einer Vielzahl an Informationen bestand.

  • Schreiberschulen wurden eingerichtet, deren Disziplin und Strenge auch anhand von Hausaufgaben dokumentiert wird

Schriftmedien

– Die vorherrschenden Schriftmedien im Zweistromland dieser Zeit (3.000 v. Chr. bis 500 v. Chr.) sind vor allem weicher Ton, in den die Keilschriftzeichen mittels eines Schilfrohr- oder Holzgriffels eingeprägt werden,

  • oder Stein, in dem die Schrift, vor allem an Reliefs eingemeißelt wurde.
  • Es werden aber auch Texte mit einem Stichel in Silberplatten geprägt.

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